Vortragsangebote im Katholischen Bildungswerk Tirol Meine   Vorträge   befassen   sich   mit   den   Themenbereichen   der   Hörschwäche,   des   Gesunden   Lebens,   des   lebendigen Kräuterwissens und mit Kulturangeboten in Lienz wie z.B. Kosakenausstellung 2015 oder Heizhaus 1871. Thema Hören Wenn die Ohren nicht mehr alles hören ... Schwerpunkt: Grundlegendes Wissen Fast   jede(r)   Fünfte   ist   von   Schwerhörigkeit   betroffen.   Ursachen   und   Folgen   sind   vielfältig.   Sie   werden   in   diesem   Vortrag mit   anschließender   Diskussion   ebenso   thematisiert   wie   Feststellungsmethoden, Arten   der   technischen   Hörhilfen,   Grade der   Behinderung   und   Gebote   für   den   Umgang   mit   schwerhörigen   Menschen.   Der   Vortragende   ist   schwerhörig   und   weiß, was es heißt, nicht voll am Leben teilhaben zu können. Was es bedeutet, nicht mehr gut zu hören Schwerpunkt : Psychische Belastungen Kaum   eine   Behinderung   wird   in   ihrer   Leidensausprägung   so   unterschätzt   und   in   ihren   persönlichkeitsverändernden Auswirkungen   so   fehlbeurteilt   wie   Schwerhörigkeit   und   Taubheit.   Der   Vortragende   erzählt   aus   seinem   Leben   und   von seinen   persönlichen   Erfahrungen   mit   seiner   hochgradigen   Hörbehinderung   seit   Kindheit   an.   Inhalte:   Ausgeschlossen- Sein, Vertrauensstörung, menschentrennende Behinderung, Einsamkeit, Einfluss der Unsichtbarkeit. Hören bedeutet Dazugehören Schwerpunkt : Wie spricht man mit bei eingeschränkter Hörfähigkeit? Über   den   Umgang   mit   der   individuell   unter-schiedlich   ausgeprägten   Hörschwäche   herrscht   vielfach   Unkenntnis.   Nach der    medizinisch-technischen    Versorgung    bleiben    Menschen    mit    verminderter    Hörfähigkeit    oft    allein    mit    ihren frustrierenden    Kommunikationserfahrungen.    Der    Vortrag    behandelt    ein    Kommunikationsbrücken-Modell.    Was    die Brücke   zum   Einsturz   bringt   wird   ebenso   erklärt   wie   jene   taktischen   Maßnahmen,   die   eine   Konversation   gelingen   lassen. Es    ist    möglich,    einen    tragfähigen    Bogen    zwischen    den    Gesprächspartnern    zu    spannen    und    das    Gefühl    des Dazugehörens zu erleben. Über den Umgang mit hörgeschwächten Menschen Schwerpunkt : Das Leben mit Hilfsmitteln und Verhaltensregeln menschen-verbindend gestalten „Dreh   doch   den   Fernseher   nicht   so   laut   auf!“   oder   „Du   willst   mir   heute   nicht   zuhören.“   oder   „Dir   muss   man   alles   dreimal sagen.“   Angehörige   und   Freunde   erkennen   den   Hörverlust   meist   viel   früher,   als   es   die   Betroffenen   zugeben   wollen. Denn   Hörschwäche   kommt   schleichend,   manchmal   nach   Krankheiten   oder   Stresssituationen.   Die   Höreinschränkung   ist unsichtbar   und   kann   lange   versteckt   werden.   Das   treibt   einen   Keil   zwischen   die   Gesprächspartner.   Der   Vortrag   führt   zu einem verständnisvollen und praktischen Umgang miteinander und verbindet Guthörende und Schlechthörende. Besser Hören leichter gemacht Schwerpunkt :   "Die   Behandlung   des   Gehörs   ist   komplex   und   besteht   nicht   ausschließlich   aus   der   Verwendung eines Hörgeräts." Es   gibt   viele   Ursachen,   die   zu   einer   Hörschwäche   führen,   und   es   gibt   sehr   viele   Menschen,   die   davon   betroffen   sind. Häufig   wird   sehr   spät   entschieden,   den   Weg   zur   Ärztin/zum   Arzt   oder   zum   Hörgeräte-Fachinstitut   anzutreten.   Wie   soll man   vorgehen?   Was   ist   zu   bedenken?   Was   kann   ich   mir   erwarten?   Der   Vortragende   hat   20   Jahre   Erfahrung   und   bietet in Lienz eine unabhängige Hörberatung an. Horchen Sie, welche Erfolgsfaktoren zu einem besseren Hören führen. Gott hören – mit allen Sinnen Schwerpunkt : Wahrnehmung der Liebe Gottes mit allen Sinnen Können   Menschen   mit   verminderter   Hörfähigkeit   das   Wort   Gottes   hören?   Biblische   Texte   erinnern   uns   daran,   die Schöpfung   und   Liebe   Gottes   mit   allen   Sinnen   wahrzunehmen.   Einschränkungen   in   der   Sinneswahrnehmung   hindern nicht daran, Gott zu begegnen und zu feiern. Der Vortrag führt in die Thematik der Hörbehinderung im öffentlichen und privaten sowie im kirchlichen Leben ein. Der Vortragende ist schwerhörig und lernt, das Wort Gottes mit dem Herzen zu hören. Thema Gesundes Leben – Vortragsangebot zu LEBENS_WERT – WERTVOLL_LEBEN Gib dem Leben eine Chance – bring Wohlstand und Wohlergehen in Balance Schwerpunkt : Stärkung des Gesundheitsbewusstseins Wir   wünschen   uns   gegenseitig   ein   gesundes   Leben,   tun   aber   gleichzeitig   Dinge,   die   uns   krank   machen.   Inneres Ungleichgewicht   entsteht   und   Symptome   tragen   dies   nach   außen,   während   das   Leben   nach   Veränderung   schreit. Vortragsinhalte: Bestimmungselemente unseres Seins, Lebensängste und Lebensziele, Erfolgsfaktoren    für    die    Gesundheit,    ganzheitliche    Ansätze    zur    Lebensveränderung,    Spiritualität    als    vernetzende, wertgebende und stärkende Motivationskraft. Der    Vortrag    spricht    Menschen    an,    die    Interesse    daran    haben,    im    Ausgleich    zur    materiellen    Anhäufung    von Konsumgütern (Wohl-Stand) auch am persönlichen immateriellen Wachstum (Wohl-Ergehen) zu arbeiten. Thema Kräuterwissen – Ganzheitliche Betrachtung der Apotheke Gottes Lebendiges Kräuterwissen 1. Teil Schwerpunkt : Für uns wichtige Kräuter wachsen „vor der Haustür“ „Lebendiges   Kräuterwissen“   nimmt   das   Wissen   über   die   Kräuter   und   deren Anwendungen   in   das   eigene   Leben   herein. Es   schließt   mit   ein,   Begegnungen   mit   Kräutern   in   der   Natur   wahrhaftig   zu   erleben,   sich   zu   freuen,   dass   es   sie   gibt,   dass sie   ein   Geschenk   Gottes   für   uns   Menschen   sind,   dass   sie   uns   helfen   gesund   zu   bleiben   und   wieder   gesund   zu   werden. Interessierte profitieren von Wissen und Erfahrung. „Der   Weise   tief   bekümmert   spricht:      ‚An   guten   Mitteln   fehlt   es   nicht,      zu   brechen   jedes   Leids   Gewalt!   Nur   kennen   müsste man sie halt!’“ (Eugen Roth) Lebendiges Kräuterwissen 2. Teil Schwerpunkt : Kräuterkundige Entdeckungsreise in die Umgebung Im Teil 1 wurden die herausragenden Heilwirkungen der Brennnessel vertiefend besprochen. Dieses    Mal    werden    drei    weitere    Pflanzen    präsentiert,    die    in    ihrer    umfassenden    Wirkung    auch    viel    zu    unserer Gesundheit beitragen können. Sie wachsen alle in unserer unmittelbaren Umgebung: Die Weißbirke, der Schwarze Holunder und der Wacholderstrauch. Thema Zeitgeschichte Flucht in die Hoffnungslosigkeit Schwerpunkt : Bericht über das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Stadler Die   Stätte   einer   Tragödie,   wie   Lienz   es   im   Hinblick   auf   die   Kosaken   war,   ruft   in   erster   Linie   Trauer,   Wut   und   Bitterkeit wach.     Betrachtet     man     die     historischen     Geschehnisse     aus     dem     Blickwinkel     von     Politik,     Streitkräften     und Flüchtlingswesen   werden   Hintergründe   und   Zusammenhänge   verständlich.   Das   Forschungsprojekt   von   Univ.-Prof.   Dr. Harald   Stadler   gibt   zur   70.   Wiederkehr   der   Tragödie   an   der   Drau   tieferen   Einblick   in   die   Rollen   der   Kosaken,   der Sowjetunion,   von   Britischen   Einheiten   in   Osttirol   und   der   einheimischen   Bevölkerung.   Ein   Mix   aus   Bild,   Text   und Anekdoten bereichert  die Vortragsinhalte. Heizhaus 1871 Schwerpunkt : Bericht über die eisenbahn-historische Ausstellung in Lienz Das   Heizhaus   1871   in   Lienz   ist   die   letzte   erhalten   gebliebene   Maschinenstation   der   früheren   Südbahngesellschaft.   Sie war    Teil    der    Zugförderungsstelle    Lienz    und    betreute    bis    1989    Dampf-    und    Diesellokomotiven.    Heute    bietet    das denkmalgeschützte   Gebäude   eine   einmalige   Ausstellung   an   historischen   Bilddokumenten,   Triebfahrzeugen,   Waggons und   Signaleinrichtungen   aus   dem   Eisenbahnbetrieb   vom   Beginn   im   Jahre   1871   bis   weit   in   die   Neunzigerjahre   des vergangenen   Jahrhunderts.   Bilder,   fachliche   Informationen   und   Aussagen   von   ehemaligen   Eisenbahnern   führen   durch die Ausstellung.
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